Tagesablauf

Der Tagesablauf wird altersgemäß gestaltet und individuell auf die Kinder abgestimmt. Ein wichtiger Punkt ist die Begrüßung des einzelnen Kindes, verbunden mit einem kurzen Gespräch mit den Eltern.

Der Tag wird unterteilt durch verlässliche Fixpunkte:

  • Gemeinsames Frühstück am dafür hergerichteten Tisch im Gruppenraum, unter Begleitung der Erzieher/Erzieherinnen.

  • Freispiel mit Durchführung von Projekten in Kleingruppen. Das Freispiel bietet den Kindern Zeit und Raum für eigene Gestaltungsideen. Hier kann das Kind nach seinen eigenen Vorstellungen Spielmaterial, SpielpartnerInnen, Spielort und Spieldauer wählen. Ebenso geben wir den Kindern die Möglichkeit, sich durch gezielte Beschäftigungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand selbst zu fördern. Das geschieht z.B. durch Bilderbuchbetrachtung, Gespräche, Lieder, Kreisspiele, Rollenspiele, Malen, kreatives Tun, Werken, Bewegungsangebote und vieles mehr. Im Freispiel bestimmen die Kinder ihre Frühstückszeit selbst. Das Außengelände steht allen Kindern, unabhängig von der Witterung, zur Verfügung. eine Aussage von Alexander Mitscherlich unterstreicht die Notwendigkeit des Aufenthaltes des Kindes in der freien Natur: „Der junge Mensch braucht Seinesgleichen – nämlich Tiere, überhaupt Elementares, Wasser, Dreck, Gebüsch und Spielraum. Man kann ihn auch ohne das alles aufwachsen lassen, auf Teppichen, mit Stofftieren, auf asphaltierten Straßen oder Höfen. Er überlebt es, doch man soll sich dann nicht wundern, wenn er später soziale Grundleistungen nie mehr erlernt“. Kinder wollen keine fertigen Außenanlagen. Sie wollen Wildnis, in der sie ihre Welt zusammenbauen, zerstören, umbauen und wieder aufbauen können.

  • Gemeinsames Mittagessen. Ausnahme. Das Mittagessen wird frisch zubereitet und könnte für die jüngeren Kinder entsprechend hergerichtet (püriert) werden.

  • Mittagspause/Mittagsschlaf unter Begleitung einer Fachkraft täglich; festgelegt; ritualisiert. Ausnahme: Je nach Alter ermöglichen wir jedem Kind im Ablauf des Tages seinem individuellen Schlafbedürfnis nachzukommen. In der Übergangsphase, zum nicht mehr schlafen -> Es wird in Beratung mit den Eltern eine gemeinsame Lösung festgelegt.
    Am Nachmittag haben die Kinder die Möglichkeit gegen 15:00 Uhr einen kleinen Snack einzunehmen.

  • Verabschiedung der Kinder mit einem kurzen Tür- und Angelgespräch.

Alle Fixpunkte im Tagesablauf werden frühzeitig über Rituale (Lieder, Spiele, etc..) angekündigt.